Review: Bartimäus IV - Der Ring des Salomo

Hallo ihr Lieben...!

Ja, nachdem ich mich mit den ersten drei Abenteuern des Dschinn Bartimäus sehr amüsiert habe, musste ich das neue vierte Buch unbedingt kaufen und lesen! Und jetzt kommt die Review! Ist übrigends auch was für alle, die den kleinen Kobold bisher noch nicht kennen! Viel Spaß!


Jonathan Stroud
Der Ring des Salomo
Bartimäus Buch 4
Die Geschichte führt uns in eine Zeit lange vor den Abenteuern, die der jungen Zauberer Nathaniel und Dschinn Bartimäus zusammen erlebten. Ca. 950 Jahre v. Chr. ist Salomo der König von Israel und gleichzeitig der mächtigste Mann der Welt. Der König hat einen unscheinbaren goldenen Ring am Finger, der all seine Gegner und Feinde verängstigt und in die Flucht schlägt, denn er erfüllt dem Träger alle Wünsche innerhalb weniger Minuten.
Bartimäus steht im Dienst einer der 17 Zauberer, die an Salomos Hof in Jerusalem leben. Und wie immer ist der berühmte Dschinn schlecht gelaunt, unter bezahlt, mit seiner Aufgabe unzufrieden und zu Streichen aufgelegt. Denn ausgerechnet der ehrgeizige Khaba, der leider keinen Spaß versteht und außerdem das eine oder andere Geheimnis hütet, ist sein Herr und Meister.
Doch eines Tages lernt Bartimäus in der Wüste eine Reisende kennen und der kluge Dschinn erkennt gleich, dass die junge Frau mehr ist, als sie vorgibt.

Mal wieder warten auf den von sich selbst so überzeugten Dschinn halsbrecherische Aufträge und gefährliche Arbeiten, die all sein Geschick, seinen Einfallsreichtum und seine Kraft erfordern. Und natürlich ist er überall und in jeder Situation zu einem, häufig sehr unpassenden, Spruch oder Kommentar aufgelegt. Das ist Bartimäus wie wir ihn alle lieben!

Wie üblich wird die Geschichte aus der Sicht von mehreren Perspektiven geschildert und dadurch aufgelockert aber auch spannender. Diesmal erzählen vor allem Bartimäus selbst und Asmira, die Reisende. Neben seiner einzigartigen Erzählweise schafft es Jonathan Stroud wieder einmal ein ernstes Thema in sein Geschichte mit einfließen zu lassen: alleinige Machtherrschaft. Trotzdem ist das Buch nicht allzu politisch, ich würde es eher mit dem ersten Buch, Das Amulett von Samarkand, vergleichen als mit den beiden um einiges ernsteren beiden Nachfolge-Büchern.
Wer die ersten drei Bartimäus Bücher nicht gelesen hat, kann trotzdem zum Ring des Salomo greifen, denn es gibt keine Anspielungen oder vorausgesetztes Wissen, im Gegenteil, am Ende des Buches befinden sich Anmerkungen zur Zauberei und zu den verschiedenen Geistern.

Alle die die bisherigen drei Bartimäus Bücher verschlungen haben werden von den Versprechungen, die im Klappentext gemacht werden, vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Dort heißt es „Bartimäus – dieser vierte Band lüftet nun das Geheimnis wie alles begann“. Es ist keinesfalls die erste Beschwörung des berühmten Dschinn, es ist vielmehr eins von vielen Abenteuern, mit den Bartimäus sich in dieser Geschichte und auch später rühmt. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Menschen, die den Klappentext schreiben, das Buch wirklich vorher gelesen haben!

Trotzdem bietet das Buch hervorragende Unterhaltung für alle, die Bartimäus Witz, Charme und Genie (wie er sagen würde) schätzen.

10 von 15 magischen Sternen :D


Kommentare:

  1. Ohhh ich erinnere mich noch dass ich vor einer Weile den ersten Band gelesen hab, und den total spannend und toll fand ^^ Ich mochte den "Flair" der Geschichte, die Bilder die sie in meinem Kopf hervorrief :D Leider kam ich nie dazu den zweiten und dritten zu lesen, und nun gibt es schon einen vierten?? Ich hab da wohl echt aufholhbedarf D:

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  2. Sowas erfahre ich auch immer nur durch Zufall :D ... die anderen zwei sind toll, aber anders, vielleicht ein wenig ernster! Schaus dir selbst an, es lohnt sich!

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